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15. bis 18. Mai 2018 in Leipzig
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Die Geschichte des orthopädie- und rehatechnischen Handwerks steht in dieser etablierten Ausstellung im Mittelpunkt. Mit viel Engagement und Fachverstand zusammengetragene Exponate kombiniert mit musealen Leihgaben und ausgewählten Sammlerstücken bilden das Herzstück der historischen Ausstellung, die zu jeder Veranstaltung unter ein eigenes Motto gestellt wird.

Die Ausstellung 2016 wurde dem Thema „Orthopädie-Technik aus Deutschland – ein Exportmodell mit 120jähriger Tradition“ gewidmet. Die deutsche technische Orthopädie hat durch Auswanderungen und Projekte der Entwicklungshilfe in den 20er und 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts weltweit zu Betriebsgründungen und der Einrichtung von Werkstätten geführt. Durch zahlreiche Exponate und besondere Ausstellungsstücke wurde diese Entwicklung eindrucksvoll vergegenwärtigt.

Rückblick 2014

Vom Kranken-Fahrstuhl zum Rollstuhl – Entwicklungen aus 150 Jahren. Die Ausstellung verdeutlichte den rasanten Fortschritt in der Versorgung der Patienten und würdigte gleichzeitig die Leistungen der Pioniere.

In der Ausstellung wurde das zentrale Thema der Mobilität beleuchtet. Präsentiert wurden Exponate, die zum Teil einer größeren Öffentlichkeit noch nicht vorgestellt wurden. Dies waren Rollstühle aus dem 19. Jahrhundert, Einzelstücke, die nach individuellen Vorgaben in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts in der DDR gefertigt wurden oder auch eine Raritäten-Sammlung aus dem frühen 20. Jahrhundert. Der Blick ging zurück auf die technischen Entwicklungen der Fahrzeuge bis hin zur heutigen Produktion mit individuellen Besonderheiten.

Schirmherrschaft

 

Die 600 qm große Ausstellung würdigte 2012 bereits zum zweiten Mal in Leipzig die Leistungen der Pioniere. Die historische Ausstellung zeigte individuelle Anfertigungen aus vergangenen Jahrzehnten, die Entwicklungen in der Orthetik, das Schmieden von Gelenkschienen, die Entwicklung unterschiedlicher Gelenksysteme und das Spezialgebiet der Rumpforthetik und stellte ausgewählte Schriften zu diesen Themen aus. Zudem beschrieb sie den Wandel orthetischer Versorgungen und berücksichtigte vergangene Krankheitsbilder wie Poliomyelitis, Coxistix und Rachitis bis hin zu den gegenwärtigen Herausforderungen wie Skoliosen, Spina bifida und die Revision von Gelenkimplantaten. Verantwortlich für das Konzept war Klaus Dittmer aus Berlin in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut sowie Dr. Franz Landauer, Salzburg.