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Überblick › 13. Mai 2014

„Billig ist falsch“

Schon am Eröffnungstag der OTWorld zeigt sich auf der hochrangig besetzten Podiumsdiskussion zum Thema Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit orthopädietechnischer Versorgungen, wie schwierig gute Ergebnisqualität und Innovation zu garantieren sind. Trotz (angeblich) prall gefüllter Säckel der Krankenkassen.

Denn der Teufel steckt oft im Detail: In behindernden Vorschriften, missverstandenem Umgang mit § 128, der eine allseits geforderte und notwendige Interdisziplinarität und sinnvolle Kooperationen erschwert, in Strukturproblemen auf dem Land, im Streit um die Ausgestaltung einer Qualitätskontrolle, in unattraktiven Vergütungssätzen, die Nachwuchsprobleme schaffen. In der von BIV-OT Präsident Klaus-Jürgen Lotz und Kongresspräsident Professor Dr. Wolfram Mittelmeier moderierten Runde diskutierten neben Vertretern der Orthopädie-Technik auch Abgesandte der Krankenkassen, der Industrie, der Kultusministerkonferenz und des Bundestages lebhaft und kontrovers. 

Dabei gab es durchaus ein gemeinsames Ziel, das alle Teilnehmer anstreben: eine möglichst gute Versorgung, die aber auch wirtschaftlich sein muss. Nur, was ist eine gute Versorgung und wie misst man Wirksamkeit? Braucht es dazu ein Qualitätsinstitut, wie im Koalitionsvertrag festgelegt? Oder mehr klinische Studien, wie von Professor Mittelmeier gefordert? Oder sind, wie  Norbert Aumann, Geschäftsführer der Otto Bock Healthcare GmbH betonte, die Diskussionen um die Wirtschaftlichkeit nur Scheingefechte einer reichen Gesellschaft?

Eine weitere Podiumsdiskussion zu kommenden gesellschaftlichen Herausforderungen wie dem demografischen Wandel findet auf der OTWorld am 14. Mai von 11:00 bis 12:15 statt.

Weitere Bilder finden Sie hier.

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