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Überblick › 14. Mai 2014

Bionische Tänzerin

In einem beeindruckenden Keynote-Vortrag auf der OTWorld zeigt Dr. Hugh Herr vom weltberühmten Massachusetts Institute of Technology (MIT) die enormen Fortschritte bionischer Bein-Prothetik und dynamischer Materialien.

Bionic-Papst Herr, Leiter des Center for extreme Bionics am MIT und auch mit eigener Firma an der Entwicklung neuer Technologien beteiligt, erläuterte zunächst die Entwicklung und Vorteile dynamisch reagierender Materialien am Beispiel neuester Schäfte, die auf die unterschiedlichen Gegebenheiten des anliegenden Gewebes reagieren können. Weitere vorgestellte Projekte, welche die Belastung beim Gehen reduzieren sollen, sind z.B. Exoskelette.

Der gesundheitspolitische Nutzen derartiger Hightech-Versorgungen besteht vor allem darin, dass Co-Morbiditäten wie Rückenschmerzen, Beckenprobleme und andere typische Krankheitsbilder Amputierter in erheblich geringerem Maße auftreten als bei unflexiblen Materialien. Spätere Folgekosten würden deutlich verringert.

Zu welcher Annäherung an den Bewegungsablauf eines gesunden Menschen die Bionic befähigt, führte Herr anhand eines Interface-gesteuerten bionischen Sprunggelenks vor Augen. Es kann mit vorher errechneten Bewegungsalgorithmen programmiert werden, die mittels Sensoren abgerufen werden, und auch komplexere Bewegungen ausführen. So kann, wie Herr in einer Filmsequenz eindrucksvoll zeigte, auch eine Tänzerin, der nach dem letztjährigen Boston-Marathon ein Bein amputiert werden musste, wieder strahlend übers Parkett gleiten.

Interview mit Dr. Hugh Herr ist jetzt online! Einfach hier klicken und anschauen.

Weitere Keynote-Vorträge:
Prof. Dr. Gesine Grande: Qualität und Compliance in der Patientenversorgung
Prof. Dr. Fritz Uwe Niethard: Orthopädie-Technik aus dem Kaufhaus? Wer hat die Kompetenz?

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