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Überblick › 15. Mai 2014

Battle-Session endet unentschieden

Bei einer Hiphop-Battle treten reimende Gegner an, die sich dann doch respektieren.

Beim Pro und Contra am 15.5. auf der OTWorld zum Thema Klumpfußbehandlung nach Ponseti reichten sich die Kombattanten Prof. Dr. Wolfram Mittelmeier und Dr. Christel Multerer am Ende versöhnlich die Hände.

So richtig erschüttern konnten beide die Positionen ihrer Gegenseite nicht. Dazu waren sie sich auch, beide als Praktiker mit entsprechend reichem Erfahrungsschatz, zu nah. Die redressierende Gipsbehandlung nach Ponseti, plus kleiner Operationen, ist die etablierte Methode, mit der eine Behandlung begonnen werden sollte. Denn der Vorteil gegenüber alternativen Methoden ist eine hohe Rate an Anfangserfolgen mit relativ überschaubaren Risiken. Operieren kann man immer noch.

Einzig störend im Bild: Die mit bis zu 22% relativ hohe Rate an Rezidiven. Hier fordert Mittelmeier intensivere Nachkontrollen, um problematische Fälle früher beurteilen und erfolgreicher therapieren zu können. Da konnte Multerer schlecht widersprechen, zumal die Datenlage dürftig ist. So konnte Moderator Professor Dr. Frank Braatz die Veranstaltung mit einem friedlichen Gedankenaustausch ausklingen lassen.

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